Ausstellung

FANTASMA

 

 

 

                                                       

 

21. Mai 2022              LANGE FANTASMA-NACHT IM SCHLOSS
 

19.00 - 21.00 Uhr                    Ausstellung FANTASMA geöffnet
Teil 1:
20.00 Uhr
                                Weltpremiere: Auftritt der Holo-Double-Twins
                                                Die erste holografische Band der Welt spielt im Schlosskeller Titel von Daniel Bengesser. 
                                                Special Guests: Daniel Bengesser, Steffen Köble (Eintritt 18 €).
Teil 2: 
22.30 Uhr                                 Familienkünstlerkollektiv K4i: Manfred P. Kages
 Optisches Konzert -

                                                 ein Konzert aus Farben und Licht an den Wänden des Schlosshofs.
 

Lange FANTASMA-NACHT mit Bewirtung. 
Karten im VVK bei der Gemeindekasse, Rathaus Abtsgmünd und in der Ausstellung FANTASMA sowie an der Abendkasse und unter info@kiss-untergroeningen.de.



 

Aktuell ist der Schlossberg in Untergröningen wegen Bauarbeiten gesperrt. Unsere Ausstellung erreichen Sie deshalb leider nur über die Zufahrt zur "Kolonie" oberhalb des Schlosses. Dort gibt es Parkmöglichkeiten und den Fußweg hinab ins Schloss.

 

Liebe Besucherinnen und Besucher,
w
ir möchten Ihnen den Aufenthalt in der Ausstellung so interessant und angenehm wie möglich gestalten.

Deshalb bitten wir Sie, folgende Punkte zu beachten:

 

Zur Ausstellung ist ein Katalog an der Kasse erhältlich. Dort gibt es auch Karten im VVK für die Begleitveranstaltungen.
- Zutritt in die Ausstellung aufgrund unseres aktuellen Hygienekonzepts, in den oftmals kleinen, geschlossenen Räumen für alle BesucherInnen auch weiterhin nur mit Masken.

 

 

 

vom 9. April 2022 - 31. Juli 2022

Sa 14 - 18 Uhr, So + Feiertag 11 - 18 Uhr

 

 

30 KünstlerInnen stellen aus:
 

Richard Allrich

Sundari Arlt

Daniel Bengesser

Anna Bittersohl

Jeongmoon Choi

Daniel Depoutot (F)

Uwe Ditz

Werner Fohrer

Olga Golos

Eckart Hahn

Jeremias Heppeler
Sabine Hertig (CH)
Enrik Hüpeden
Manfred Kage
Susanne Kircher-Liner (A)
Pieter Lerooij (B)
Johanna Mangold

Margaret Marquardt (CH)
Robert Matthes

Renata Mauriello (CH)
Daria Petrilli (I)
Rainer Plum
Stefan Rohrer
Marina Sailer

Florian Schlumpf (CH)
Alex Tennigkeit
Gan-Erdene Tsend
Nick Veasey
Steve Viezens

Patricia Waller

 

Möglich gemacht wurde die Ausstellung durch Unterstützung des Landes Baden-Württemberg, des Ostalbkreises, der Gemeinde Abtsgmünd, der Kreissparkasse Ostalb, der EnBW-ODR, Itschi&Richi Design, PASS- Veranstaltungstechnik und Büro Schwab.

 

 

Programm:

 

 

14. April 2022  15 – 18 Uhr
Traumfänger basteln

Ferienprogramm-Nachmittag für junge Menschen zwischen 6 und 18 Jahren

Nach einem inspirierenden Besuch in der Ausstellung kann jeder seinen ganz eigenen FANTASMA-Traumfänger basteln. Material wird gestellt. UKB p. P. 20.00 € Anmeldung an richworks@allrich-frey.de

 

16. April 2022  15 – 18 Uhr
Traumfänger basteln

Ferienprogramm-Nachmittag für junge Menschen zwischen 6 und 18 Jahren

Nach einem inspirierenden Besuch in der Ausstellung kann jeder seinen ganz eigenen FANTASMA-Traumfänger basteln. Material wird gestellt. UKB p. P. 20.00 € Anmeldung an richworks@allrich-frey.de

 

29. April 2022 Abend in der Ausstellung
18.00 - 20.00 Uhr Ausstellung FANTASMA geöffnet.
20.00 Uhr
 Lesung Holger Klemens: Die Farben der Qualle, Tafeley.
Ein Gesellschaftsroman des Gmünder Autors mit philosophischer Färbung, aber auch einer Portion Fantastischem: Leben, Sterben und Unsterblichkeit vor dem Hintergrund des Transhumanismus. (Eintritt zur Lesung frei).

Ab 22.00 Uhr NACHT in FANTASMA – Nacht in der Ausstellung (7 € p.P.)

 

06. Mai 2022 Märchen-Abend in der Ausstellung FANTASMA
17.00 - 20.00 Uhr Ausstellung FANTASMA geöffnet

17.00 Uhr Märchenerzählerin Lara Krämer erzählt für Kinder in der Ausstellung (Eintritt frei)

18.00 Uhr Führung durch die Ausstellung (10 € p. P.)
19.30 Uhr Märchenerzählerin Lara Krämer erzählt Märchen aus aller Welt für Erwachsene. (Eintritt frei)

 

21. Mai 2022 Lange FANTASMA-Nacht im Schloss
19.00 - 21.00 Uhr Ausstellung FANTASMA geöffnet.
Teil 1:
20.00 Uhr
 Weltpremiere: Auftritt der Holo-Double-Twins
Die erste holografische Band der Welt spielt im Schloss Titel von Daniel Bengesser. 
Special Guests: Daniel Bengesser, Steffen Köble (Eintritt 18 €).
Teil 2: 
22.30 Uhr Familienkünstlerkollektiv K4i: Manfred P. Kages
 Optisches Konzert - ein Konzert aus Farben und Licht an den Wänden des Schlosshofs.

 

25. Juni 2022 
18.00 - 20.00 Uhr Ausstellung FANTASMA geöffnet.

20.00 Uhr Lachwerk Süd
Kabarett + Kleinkunst mit Werner Koczwara und Ernst Mantel, Eintritt 20 €.

 

17. Juli 2022 16.00 Uhr Kuratorenführung durch die Ausstellung FANTASMA  (10 € p. P.- ohne Anmeldung).

19.00 Uhr Konzert mit  Duo Bolz & Knecht, Eintritt 18 €

 

31. Juli 2022  
15.00 Uhr FANTASMA-
Finissage

Die Geister ins Schloss gerufen

 

Kunst kann - Kunst kann alles. Denn Kunst hat die Freiheit der Darstellung, die Möglichkeiten der Symbolik. Deswegen existieren Fantasmen in der Kunst seit Anbeginn der Darstellung überhaupt. Nichts eignet sich besser als die Abbildung, um Imaginationen aus der Phantasie zu vergegenständlichen und ihnen dadurch ihre Allgegenwart in unseren Gedanken, unseren Träumen zu rauben – Grund genug für den Kunstverein KISS und Kuratorin Heidi Hahn und 30 internationale wie nationale KünstlerInnen, sich diesem Thema zu widmen. Und unter anderem die Geister ins Schloss zu rufen. Deshalb wird es phantastisch im Schloss Untergröningen.
Gänsehaut-Feeling inbegriffen.

 

Fantasmen in der Kunst, der Versuch, das Surreale, Geister und Geisterhaftes darzustellen,  sind so alt wie die Kunst selbst. Abgeleitet wird der Begriff vom altgriechische PHANTASMA, das Erscheinung, Bild, Vorstellung, Visionen, Wunder, Traumbilder oder Geister beschrieb. In der spanischen, italienischen und portugiesischen Sprache steht FANTASMA unter anderem für Erscheinung, Scheinbild, Trugbild, Einbildung, Illusion, Geist, Gespenst, Schreckgespenst, Spuk, Phantom, Trauma, Trugbilder und verbindet so das Diesseits mit dem Jenseits.

 

Innerhalb der phantastischen Kunst gibt es Fantasmen, die vermeintlich unsere Realität abbilden, sie dabei aber chiffrieren. Und Fantasmen, die uns in eine jenseitige, eine phantastische Welt führen, eine undefinierbare und deshalb in keiner Hinsicht begrenzte Zwischenwelt jenseits der Realität, in der alles möglich scheint.
Angesichts der grenzenlosen Illusionen und Träume sind die kreativen Möglichkeiten so unendlich wie die Auslöser: Ob positive oder negative Emotionen, Sehnsucht, Aufarbeitung, Selbstfindung, Egozentrik, Verarbeitung. Alles, was die innere Welt des/r Künstlers/Künstlerin beschäftigt, ob in seinem/ihrem Geist, seinem/ihrem Unterbewusstsein oder seiner/ihrer Seele, kann von innen nach außen gekehrt werden: Von der Phantasie in die Realität, die ihrerseits heute den Kunstschaffenden eine immense Bandbreite an Möglichkeiten bietet.

 

Und so finden sich diese Eindrücke und Ausdrücke auch in der Ausstellung FANTASMA wieder: Ob Sundari Arlts Chimären-Skulpturen oder Daniel Depoutots musizierende, (Toten-)tanzende Skelette und andere seiner „Schatten-Objekte“. Der Belgier Pieter Lerooij arbeitet mit Tier-Metaphern in seinen Gemälden, ähnlich Eckart Hahn. Es wird spannend, ja, gruselig im alten Schloss Untergröningen. Ab und an gewährt es ein kurzes Durchatmen bei Feen und Elfen, wie bei Renata Mauriellos „Dornröschen“: in einem Quasi-Märchenland, in dem sich Patricia Wallers Figuren oder Daria Petrillis berühmte, großformatigen Foto-Collagen finden.  Und immer geht es um die Auswüchse unserer Illusion, unserer Phantasie, bis hin zu Anna Bittersohls Arbeiten, die den Betrachtenden nach und nach ihren Standpunkt im Hier und Jetzt entziehen.  Letztendlich also um eine mentale, in uns eingeschlossene Vorstellung einer Wahrnehmung - ob real, phantastisch wie Alex Tennigkeit oder überdimensional wie bei Sabine Hertig.


Bei aller Verschiedenheit der gezeigten Werke in Material, Form und Stil ist bei allen Arbeiten der Bezug zum Absurden und damit Humorvollen allgegenwärtig.


Und FANTASMA bedeutet aber auch, dass das Phantastische zum Zuge kommt, pur, in voller Wucht und Direktheit wie bei Manfred P. Kages  „Optischem Konzert“ oder den X-Ray-Fotografien von Nick Veasey, die den Dingen im wahrsten Wortsinn „auf den Grund“ gehen. Das Phantastische bedingt das Narrative und umgekehrt, damit wird die Ausstellung FANTASMA zu einer unendlichen Geschichte, die in rund 200 Arbeiten von 30 KünstlerInnen immer neue Assoziationen, Bilder und Phantasmen schafft.

Denn die Geister im Schloss sollen nicht müffeln nach alten Kirchenbildern, sie tauchen auf in allen erdenklichen Realitätsstufen: Ob gegenständlich, digital, zwei- oder dreidimensional wie bei Daniel Bengessers Giga-Hologramm, Rainer Plums Laser-Installation oder Manfred P. Kages optischem Konzert, sie sind zum Anfassen oder Durchfassen oder lassen den unendlichen Abgrund erahnen, wie Margaret Marquardts Installation „Boundless Space“. Diese, wie Jeongmoon Chois Rauminstallation „Drawing in Space“ und einige beeindruckende Einzelarbeiten werden in diesem Jahr noch einmal gezeigt. Auf Wunsch vieler, weil in jenem für die Kultur so denkwürdigen Jahr 2021 wechselnde Auflagen  viele Kunstinteressinteressierte verunsicherten oder Besuche in der KISS-Ausstellung gänzlich unmöglich machten.


Und da sind Werke, die führen vermeintlich direkt zurück in die Welt der Kindheit, wie Steve Viezens Arbeiten. Oder packen einen mit Angst und Schrecken wie Olga Golos` Installation „Night“. Und sie stellen Fragen, wie Susanne Kircher-Liner oder Marina Sailer: Nach der Welt in unserer Phantasie, aber auch nach jener, die jenseits des Lebens sein mag. Ist diese eine Form reiner Energie? Eine Entladung selbiger?

 

Dabei muss die Kunst nicht unbedingt dem Genre des Phantastischen angehören, um Fantasmen zu bewirken. Oftmals reicht die Anordnung und Kombination von Arbeiten, um genau diese Wirkung zu erzeugen. Dabei bietet sich Schloss Untergröningen als Bühne für das Thema geradezu an. Oder, wie Kuratorin Heidi Hahn es formuliert: „Wo, wenn nicht hier?“

Es werden Emotionen geweckt, Fragen gestellt, Antworten, aufgezeigt beim Gang durch die Ausstellung FANTASMA. Dabei enthüllt sich die endgültige Antwort nicht durch die gezeigten Werke, sondern darin, wie die Arbeiten aufgenommen, interpretiert und assoziiert werden. Wie sie sich also wiederum auf die Betrachtenden auswirken. Die Antworten liegen damit also in jedem von uns bereit, in unserem Allerinnersten und müssen nur ans Licht geholt werden. Die Ausstellung FANTASMA hilft dabei. Und in jedem Fall wird es spannend.

 

Ein großes Begleitprogramm von Lesung, Führung über Märchen und Konzerte bis hin zum „Optischen Konzert“ ergänzt die Ausstellung. Programm unter www.kiss-untergroeningen.de.

22. Oktober bis 11. Dezember 2022
Ausstellung MISTA - KiSS-Mitglieder stellen aus

 

20. Oktober 2022 Vernissage Ausstellung MISTA

 

Du möchtest Mitglied werden und/oder selbst bei der MISTA 2022 ausstellen?

 

SPACES 2021

SweetNothingSweet 2020

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