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KISS - Kunst im Schloss Untergröningen

Schuhe stehen auf zwei Tafeln. Kleine Schlappen, Plastiksandalen, Stiefelchen für ganz kleine Füße, Schuhwracks, mit denen keiner von uns einen Schritt wagen würde.

Wolfgang Nussbaumer über die aktuelle Ausstellung   IDENTITY

 

 

 „IDENTITY - Kunst sucht Heimat“ 

Ausstellung im Schloss Untergröningen bis 27. Januar verlängert

 

Die Ausstellung trifft. Macht betroffen. Klärt auf. Und das auf bislang einmalige Weise. Was auch die Besucher honorieren: Sie strömen von weit her ins Schloss Untergröningen, wo der Kunstverein KISS die Frage stellt: Wie ist das eigentlich mit der Flucht? Was geht der Flucht voran und vor allem:  Was kommt danach? IDENTITY, die Ausstellung  mit Werken von Künstlern, die in Deutschland eine neue Heimat gefunden haben, macht sich  gemeinsam mit Kuratorin Heidi Hahn auf die Suche. Das 30-jährige Bestehen des Flüchtlingsrates Baden-Württemberg ist eine willkommene Gelegenheit dazu. 

Aufgrund der großen Nachfrage wird die Ausstellung verlängert bis 27.1.2019.

 

 

 

Podiumsdiskussion

 

Es könnte ein wenig ungemütlich werden, wenn am 23. Januar im Schloss Untergröningen über das Thema "Flüchtlingslager" diskutiert wird. Bequemes Zurücklehnen wie vor dem heimischen Fernseher wird es nicht geben, denn die Zuschauer sitzen im Boot. Alle in einem: elf Meter lang, drei Meter breit. Dereinst brachte es 150 Flüchtlinge von Libyen nach Malta. Auf Flucht folgt Flüchtlingslager und jene, die mit der Kuratorin der aktuellen Ausstellung "IDENTITY - Kunst sucht Heimat", Heidi Hahn, auf dem Podium sitzen, haben die Zustände in den großen Auffanglagern weltweit erlebt: Mohamad und Salah Darkushi, Vater und Sohn, geflüchtet aus Syrien und heute wohnhaft in Untergröningen, Werner Gnieser, der erste Vorsitzende von KALI:MERA e.V., und SchwäPo-Chefredakteur Damian Imöhl.