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MISTA

 

 

 

 

 

Es ist angerichtet: KISS-MISTA

 

Insgesamt 13 Künstlerinnen und Künstler aus den KISS-Reihen präsentieren bei der anstehenden Mitgliederausstellung MISTA ihre Werke der verschiedensten Stilrichtungen im Schloss Untergröningen. Und wie bei der gleichnamigen Pizza gilt: Je bunter die MISTA-Mischung, desto schmackhafter das Ergebnis.

Trotzdem - MISTA ist keine italienische Leckerei, sondern die Abkürzung für „Mitglieder stellen aus“. Die Mitgliederausstellung des Kunstvereins KISS – Kunst im Schloss Untergröningen e.V. ist die vierte von insgesamt fünf Ausstellungen in diesem Jahr. Zur Vernissage am Freitag, den 26. Oktober, um 19 Uhr - mit musikalischer Umrahmung durch Felix Kogel  am Akkordeon - sind alle Kunstliebhaber und solche, die es werden wollen, herzlich willkommen.

 

Ab dem 28. Oktober  und bis zum 18. November öffnen sich samstags von 13 - 17 Uhr  und sonntags sowie am 1. November von 11 - 17 Uhr die Schlosstore, damit alle Interessierten die Werke der 13 Künstlerinnen und Künstler in Augenschein nehmen können.

Die Bandbreite reicht von Skulpturen über Zeichnungen, Malerei und Fotografie bis hin zu Installationen – eine bunte Mischung passend zur Bedeutung des italienischen Wortes „mista“ – gemischt. 

Parallel zur Ausstellung KISS-MISTA, die sich auf das Erdgeschoss und das 2. Obergeschoss des Schlosses erstreckt, findet die Ausstellung LichtGRUND des in Abtsgmünd und Berlin lebenden Künstlers Alfred Bast im 1. Stock des Schlosses statt. Bast, seinerseits ebenfalls KISS-Mitglied, feiert sein 50-jähriges Kunstjubiläum, das unter anderem mit einer Doppelausstellung in der Abtsgmünder Zehntscheuer und auf Schloss Untergröningen gefeiert wird.

 

Die Künstlerinnen und Künstler der Ausstellung: 

  

Toulin Balabaki (Böbingen) Die gebürtige Syrerin, die seit rund einem Jahr in Böbingen an der Rems lebt und arbeitet, war lange Jahre als Zeichentrick-Illustratorin tätig und ist unermüdlich kreativ. In vielen ihrer Bilder spiegeln sich ihre Erlebnisse in Syrien wieder. Ihre Motive sind dabei so vielfältig wie die Stilrichtungen. Gemeinsam ist allen Bildern jedoch, dass sie Hoffnung ausstrahlen. Hoffnung auf ein besseres Leben. Malen ist ihre Art, ihre Gefühlswelt und Gedanken auf der Leinwand zu verewigen. 

  

Margarita Billhardt (Abtsgmünd):

Margarita Billhardt ist 1953 in Albstadt geboren und lebt seit 1990 in Abtsgmünd. Die Lehrerin ist künstlerisch tätig, wann immer sie dafür Zeit und Ruhe findet. Für Billhardt ist Kunst unendlich dreidimensional und eine Idee zu einem Thema kann sich zunächst in alle Richtungen und künstlerischen Ausdrucksformen ausbreiten. Erst im Schaffensprozess nimmt es durch Material, Farbe, Duktus und Technik eine sichtbare Form an. Das Spektrum an Möglichkeiten ist es, das die Künstlerin fasziniert.

  

Ivana Dorn (Aalen): 

Die gebürtige Slowakin hat vor fast zehn Jahren in Deutschland ein neues Zuhause gefunden und lebt in Aalen. Genauso erfüllend wie ihr Beruf als Ärztin, ist ihre Leidenschaft für die Fotografie, die für sie inzwischen zur universellen Sprache geworden ist. Durch ihre Aufnahmen kann sie die Grenzen des Alltags überschreiten, ihre Liebe zur Natur zeigen und sich für die Momente sensibilisieren, die oft im Verborgenen bleiben. Bei KISS-MISTA präsentiert Dorn beeindruckende Aufnahmen von Vulkanen weltweit -  ein Thema, das sie schon seit frühester Kindheit fasziniert. Dabei erscheint die Erde als lebendiger, atmender Organismus, der unter unseren Füßen brodelt und die Fähigkeit hat, zu erschaffen aber auch zu zerstören.

 

  

Alois Guschlbauer (Abtsgmünd):

Die Arbeit des in Abtsgmünd-Wilflingen lebenden Künstlers ist geprägt von farbintensiven Acrylgemälden, die sich dem Betrachter in sehr unterschiedlichen Abstraktionsgraden präsentieren. Festlegen lässt Guschelbauer sich in seinem künstlerischen Ausdruck nicht und präsentiert unterschiedliche künstlerische Formgebungen. 

  

Monika Kaminska-Merz (Essingen): Monika Kaminska-Merz, die in Essingen-Lauterburg ihr Atelier hat, malt, fotografiert und arbeitet im Bereich Skulptuen/Installationen. Sie überzeugt durch ihren ganz speziellen Blick, mit dem sie kleinste Details entdeckt, auf ihren Fotos festhält und so oftmals überraschende An- und Einblicke präsentiert. Im Sektor Malerei präsentiert sie eine Serie von einzigartigen Frauenportraits in ihrem typischen, unverwechselbaren Stil.

  

Annette Kämmerer (Alfdorf): 

Die Bilder von Annette Kämmerer sind Symbiosen von Farbe und Material, gemalte Harmonien, zeigen märchenhafte Physiognomien, gestalterisch-geometrische Formen und manchmal auch haptische Kompositionen. Ideen werden zu Bildern und entwickeln sich bei der Entstehung zu Kunstwerken. Intensionen und Gefühle werden sichtbar. Für den Betrachter wird Emotionalität, poetische Energie und Phantasie deutlich spürbar. Maltechnisch folgt sie ihren Inspirationen, die ihr im Entstehungsprozess meist durch das Bild selbst vorgegeben werden. Der Betrachter spürt, wie in den Bildern Schicht für Schicht erarbeitet, erspürt – aber auch wieder verworfen und erneut entwickelt wurde.

  

Heike Köhler (Leinzell): 

Viele Motive der Werke von Heike Köhler spiegeln innere und äußere Entwicklungs- sowie Verarbeitungsprozesse wider. Die Auseinandersetzung mit gedanklichen Konzepten und gesellschaftlichen Zwängen sowie kulturellen Gegebenheiten spielen dabei eine große Rolle. Der Umgang mit dem Leben und mit allen Lebewesen und ihr Verhältnis zueinander werden thematisiert. Bei ihrer Arbeit lässt sie sich von Impulsen leiten, so dass sich die mitunter surreal, phantastisch, bizarren und bunten Werke der in Leinzell lebenden Künstlerin fast wie von selbst ergeben.

  

Christian Oesterle (Mögglingen):

Bereits in seiner Kindheit entdeckte der Plein-Air-Maler Christian Oesterle die Liebe zur naturalistischen Malerei. Einen Teil davon verbrachte er im Amazonasgebiet in Brasilien und fühlte, umgeben von der Natur, welche Ruhe und innere Zufriedenheit Farben, Formen und Geräusche der Natur einem jungen Menschen geben können. Im Laufe der Jahre versuchte er sich an verschiedenen Techniken und kam über Spraydose und Airbrush schließlich zur Wandmalerei, die ihn in ihren Bann zog, weil sie eng mit der realistischen Malerei verbunden ist und dem Betrachter das Gefühl gibt, Teil des Geschehens zu sein.

  

Josef A. Schaeble (Unterschneidheim):

Der aus dem Ries stammende Bildhauer Josef A. Schaeble schafft Skulpturen zwischen Gegenstand und Abstraktion. In abstrahierend vereinfachender Formensprache bearbeitet er heimische Findlinge. Schicht für Schicht legt Schaeble Formen frei, die er im Rohstoff sieht und erschafft so die vollendet wirkende Form seiner Skulpturen. Die Eigenheiten des Materials, ob spröde oder raue Außenseiten oder glatte spiegelnde Oberflächen, stehen immer in Bezug zur Gesamtform der künstlerischen Ausführung.

  

Christian Schott (Iggingen):

Christian Schott wuchs in Venezuela, Spanien und Deutschland  auf und kehrte nach vielen Jahren im Ausland 1990 nach Deutschland zurück. Seine Wahrnehmung der Welt, sein Erleben menschlichen Miteinanders setzt er grafisch um – zunächst eher gegenständlich, später gewannen zunehmend Form und Farbe die Oberhand. Der weitgehend abstrakte, von Symbolen und figurativen Bildzeichen geprägte Stil, ermöglicht ein Eindringen in eine fantastische, mikrokosmische Fabelwesenwelt mit durchaus humoristischer Färbung. Das immerwährende Experimentieren mit verschiedenen Farben, Untergründen und Materialien führte schließlich zu Holzobjekten. Bei KISS-MISTA präsentiert er sowohl Aquarelle, als auch Holzobjekte.

  

Frank Schwab (Aalen):

Frank Schwab lebt in Aalen-Himmlingen und betreibt dort sein Büro für visuelle Kommunikation. Als Künstler befasst er sich mit ausdruckstarken, zeitkritischen Rauminstallationen, mit denen er bereits bei der KISS-MISTA Ausstellung im vergangenen Jahr das Publikum beeindruckte. Dieses Mal präsentiert er die Installation mit dem Titel „Water-Trader“, die sich mit der Ressourcenausbeutung befasst. Die Installation zeigt ein hyperrealistisches Szenario die dem Betrachter als Anregung und Auseinandersetzung mit der Realität dienen kann und gibt so einen Anstoß zu einer weiteren inneren Bearbeitung.

  

Marlis Ulrich (Iggingen):

Vielseitig ist Marlis Ulrichs künstlerisches Schaffen. Von Ölgemälden, Zeichnungen und Aquarellen über Linolschnitte, Collagen und Mosaike bis hin zu Installationen, Objekten und auch Häkelbildern. Letztere zeigt Marlis Ulrich bei der diesjährigen KISS-MISTA Ausstellung im Schloss Untergröningen. Häkeln ist für die in Iggingen lebende Künstlerin die langsame Kunst, die Malerei die schnelle, wobei sie Häkeln als "Malen mit Wolle" sieht. Ihre aktuellen Häkelbilder sind nicht geplant, sondern entstehen spontan. Dabei kommt es auf das Zusammenspiel der Farben und Formen an, das sich während des Entstehungsprozesses nach und nach ergibt.

  

Claudia Wagner-Schwarting (Abtsgmünd):

Claudia Wagner-Schwarting wurde 1974 in Aalen geboren. Sie ist seit 2011 freie Künstlerin und arbeitet vorzugsweise mit Kohle und Pastellkreiden. In etwa einhundert Stunden pro Bild baut sie schichtenweise eine täuschend echte Dreidimensionalität auf. Claudia Wagner-Schwarting geht dabei aber weit über das hinaus, was eine fotografische Abbildung kann: Sie haucht ihren Personen und Tieren Seele ein. Damit bewirken ihre Werke, dass die Bildbetrachtung zu einer Begegnung wird, der man sich kaum entziehen kann.

  

 

Öffnungszeiten KISS-MISTA: 28. Oktober bis 18. November jeweils samstags von 13 bis 17 Uhr und sonntags sowie am 1. November von 11 bis 17 Uhr. Eintritt frei.