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SPACES

29.05.21 - 19.09.21

 

Die Ausstellung SPACES des Kunstvereins KISS lotet den realen wie virtuellen Raum, seine künstlerischen bis technischen Möglichkeiten und Grenzen aus. Im Zusammenspiel von analoger wie digitaler Kunst korrespondieren und korrelieren Bilder, Skulpturen und Installationen mit Lichtinstallationen, digitalen Installationen, Augmented Reality, Digital Reality und Kunst, die von Robotern geschaffen wird.

Für SPACES haben sich die Räume im Schloss Untergröningen einmal komplett gewandelt: Der Besucher tritt in reale Räume, die Abbildungen von Räumen zeigen, Räume, die Räume simulieren, Lichträume oder virtuelle Räume: Sinne werden stimuliert, verwirrt, verzückt, immer neue An- und Einsichten geboten.


Dabei setzt Kuratorin Heidi Hahn einmal mehr darauf, eine Ausstellung nicht einfach einem Thema folgend zu konzipieren, sondern auf 1100 m² mit rund 40 Künstlerinnen, Künstlern und Künstlergruppen aus 14 Ländern ein Gesamtwerk zu schaffen, das der Besucher gleich einem lebendig gewordenen Theaterstück „durchlebt“, in dem sich Kunst und Technik, Virtualität und Realität mischen: Hier das Ölgemälde, dort das UFO. Räume, die da zu sein scheinen, aber es nicht sind. Hier von Menschen Geschaffenes, dort der Roboter als Künstler. Damit stellt SPACES die Doppelfrage: Wo verlaufen die Grenzen eines Raumes? Und wo jene der Kunst im 21. Jahrhundert?

 

Entsprechend beschäftigt sich SPACES mit dem RAUM als begrenzte, als menschgeschaffene Fläche, als natürlicher Raum bis hin zum Weltraum, über den Gedanken-Raum zum Traum-Raum, vom Diesseits ins Jenseits, über optische Täuschungen und Licht-Räume schließlich zum Raum in unserem Kopf und hin zum virtuellen Raum, dem Cyber-Space, von analog zu digital.

 

Keine Frage, dies alles bietet genug Raum für großartige Kunst, große Künstler, überraschende Momente, eindrückliche Installationen: Ob Jeonmoon Chois  "Begehbare  Zeichnung",  "Dreamland" des Japaners Mirai Mizue, Tim Berresheims  großformatige Arbeiten, die via Augmented Reality nochmals neue Aspekte offenbaren, Sebastian Schraders "Hüllen", Enrik Hüpedens  "Linien-Spiel", Stefan Bircheneders "Fake"-Räume, Margaret Marquardts Lichtraum oder der (T)Raum der Wonderbras. Knapp über "Deep in Space" von Susanne Kircher-Liner und nur knapp neben dem "Badezimmer" von Tine Pockels offeriert Anne Pincus "Swimming with Medusa". Und oben im zweiten Stock ist ein Roboter stetig dabei, Bilder von der Marsoberfläche zu zeichnen. Den findet man allerdings nicht, wenn man den "Aufzug" nimmt. Besser ist, durch den "Raum im Kopf" zu schlüpfen. Gleich über den "Fleischlichen Verhausungen" von Simone Fezer. Und selbige wiederum befinden sich dicht bei Marc Rygroks "Ufo". Da ist man dann schon mitten im Weltraum: Spock, R2D2 und K3PO sowie Patricia Wallers "Space Couple" lassen grüßen. Und damit erklärt sich auch, warum außen im Hof, gleich neben Stefan Rohrers "Goggomobil" Parkplatzschilder angebracht sind, die eindeutig für Besucher aus anderen „Welt-Räumen“ sind.

 

"SPACES" KünstlerInnen

Jens Andres
Tim Berresheim
Stefan Bircheneder
Karin Brosa

Jeongmoon Choi

Isaac Cordal
Simone Fezer

Heidi Hahn
Paul Van Hoeydonck
Enrik Hüpeden
Kanta Kimura
Manfred Kielnhofer
Susanne Kircher-Liner
Gregor Kuschmirz
Lena von Lapschina

Malota
Renata Mauriello
Margaret Marquardt
Mirai Mizue
Florian Model
Zaven Paré

Ralf Peters
Anne Pincus
Tine Pockels
Andreas Pößnecker
Lars Reiffers
Robotlab
Stefan Rohrer

Marc Ruygrok

Manuel Saiz
Florian Schlumpf
Thomas Schöne
Sebastian Schrader

Frank Schwab
Marc Taschowsky
Gan-Erdene Tsend
Rob Voerman

Patricia Waller
Carsten Wirtz + Soma Stahorszki
(R2 Builders Club)
Alberto Zamora Ruiz